SING MIT!

Datum: 8. August 2022
Uhrzeit: 17:00 - 18:00
Ort: Zentrum Kirchlicher Dienste, Alter Markt 19, 18055 Rostock

Wegschauen und schweigen oder aufstehen und Meinung sagen? Mit unserem Chorprojekt entscheiden wir uns, Haltung zu zeigen! Und folgen damit dem diesjährigen Motto der internationalen Wochen gegen Rassismus.
Dieses Chorprojekt verbindet Erinnern und Reflexion mit der Entwicklung gemeinsamer Perspektiven auf ein Zusammenleben in Vielfalt. Fragen zum Thema solidarisches Miteinander und Teilhabe versus Ausgrenzung und Spaltung regen zu einem Perspektivwechsel und zum Hinterfragen der eigenen Haltung an.
Ein Chor aus Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen und persönlichen Hintergründen wird sich von Mai bis Oktober 2022 regelmäßig treffen, um unter Anleitung ein eigenes Repertoire zu entwickeln und einzustudieren.
Die künstlerische Leitung und Moderation liegt in den Händen des Choreographen und Regisseur Stephan Brauer.

Laufender Einstieg möglich!

Chorproben finden immer montags von 17:00 bis 18:30 Uhr statt.

Veranstalter*innen: Diên Hông
Referent*innen: Stephan Brauer

SING MIT!

Datum: 1. August 2022
Uhrzeit: 17:00 - 18:00
Ort: Zentrum Kirchlicher Dienste, Alter Markt 19, 18055 Rostock

Wegschauen und schweigen oder aufstehen und Meinung sagen? Mit unserem Chorprojekt entscheiden wir uns, Haltung zu zeigen! Und folgen damit dem diesjährigen Motto der internationalen Wochen gegen Rassismus.
Dieses Chorprojekt verbindet Erinnern und Reflexion mit der Entwicklung gemeinsamer Perspektiven auf ein Zusammenleben in Vielfalt. Fragen zum Thema solidarisches Miteinander und Teilhabe versus Ausgrenzung und Spaltung regen zu einem Perspektivwechsel und zum Hinterfragen der eigenen Haltung an.
Ein Chor aus Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen und persönlichen Hintergründen wird sich von Mai bis Oktober 2022 regelmäßig treffen, um unter Anleitung ein eigenes Repertoire zu entwickeln und einzustudieren.
Die künstlerische Leitung und Moderation liegt in den Händen des Choreographen und Regisseur Stephan Brauer.

Laufender Einstieg möglich!

Chorproben finden immer montags von 17:00 bis 18:30 Uhr statt.

Veranstalter*innen: Diên Hông

Referent*innen: Stephan Brauer

KEIN MORD MEHR! Drei Wanderausstellungen

Startdatum: 1. August 2022
Enddatum: 9. September 2022
Uhrzeit: 10:00 - 17:00
Ort: Societät Maritim Rostock / August-Bebel-Straße 1, 18055 Rostock

KEIN MORD MEHR! Eröffnung von drei Wanderausstellungen

Datum: 31. Juli 2022
Uhrzeit: 12:30
Ort: Societät Maritim Rostock / August-Bebel-Straße 1, 18055 Rostock

Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland

Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen

Von Menschen, Ansichten und Gesetzen. Rostock-Lichtenhagen – Mitten unter uns

Redebeiträge:

  • Integrationsbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Jana Michael
  • Seyhmus Atay-Lichtermann, Vorsitzender des Migrantenrates der Stadt Rostock
  • Imam-Jonas Dogesch für die Initiative "Mord verjährt nicht" und das Bündnis
    „Gedenken an das Pogrom. Lichtenhagen 1992“
  • Initiative zum Gedenken an Dragomir Christinel

Lesung aus dem Hörspiel „Sonnenblumenhaus“
von Dan Thy Nguyen, vorgetragen von Steffen Schreier (Volkstheater Rostock).

Es laden ein: Evangelisches Stadtpastorat, Friedrich Ebert Stiftung M-V, Soziale Bildung e.V., Bunt statt braun e.V.

Lichtenhagen – gestern – heute – morgen. Eine interaktive Gesprächsreihe #3 Das Jahr 1992 – Was ist damals passiert und was bedeutet es heute?

Datum: 21. Juli 2022
Uhrzeit: 18:00
Ort: Pagode Lôc Uyên – Buddhistisches Zentrum, Wolgaster Str. 10, 18109 Lichtenhagen

Veranstalter*innen: Diên Hông

Lichtenhagen – 50 Jahre ist der 1. Spatenstich her. Grund genug, über Erlebnisse, Erinnerungen und Zukunftswünsche zu sprechen.
Die einzelnen Gesprächskreise haben verschiedene Schwerpunkte. Beleuchtet wird das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil von der Entstehung bis heute. So geht es um die ersten Jahre des Stadtteils, um die Ereignisse von 1992 und wie sie bis heute auf den Stadtteil und seine Bewohner*innen wirken, aber auch um Zukunftswünsche und Fragen der Identifikation mit Rostock-Lichtenhagen.
In einer Art Kreativwerkstatt können sich die Teilnehmenden in unterschiedlicher Weise einbringen und wir beleuchten gemeinsam das Zusammenleben der Menschen im Stadtteil von der Entstehung bis heute.

Anmeldung: Anmeldungen auf Wunsch per E-Mail an: bildung@dienhong.de

Lesung: „Women in Exile – Breaking Borders to Build Bridges“

Datum: 14. Juli 2022
Uhrzeit: 19:00
Ort: Peter-Weiss-Haus

Women in Exile reißen Grenzen ein, um Brücken zu bauen. Im Sommer 2021 tourten sie gegen Rassismus und Lager durch MV. Seitdem gibt es Women in Exile MV, die sich bei der Veranstaltung vorstellen. Der unermüdliche Kampf von Women in Exile gegen das diskriminierende Asylsystem und die Zwangsunterbringung von Asylsuchenden in Sammellagern steht für den anhaltenden Kampf von Aktivist:innen gegen institutionellen Rassismus. Women in Exile kämpfen seit 20 Jahren für die Rechte geflüchteter Frauen. In ihrem neuen kollektiv geschriebenen Sammelband erzählen sie ihre Geschichten: Von den Gründen, die Heimat zu verlassen, vom diskriminierenden Asylverfahren, von der Situation in den Flüchtlingslagern und vom Kampf für die Abschaffung der Lager. Und auch vom Recht auf Gesundheitsversorgung, Bewegungsfreiheit, Empowerment, Selbstreflexion und von der Zusammenarbeit mit Freund:innen.

Stadtrundgang „Gestern Heute Morgen“ 

Datum: 13. Juli 2022
Uhrzeit: 16:00 - 19:00
Ort: Bushaltestelle S-Lichtenhagen

An die rassistische Gewalt im August 1992 in Rostock-Lichtenhagen erinnert seit 2017 das Denkmal „Gestern Heute Morgen“. Entlang der sechs Gedenkorte setzen wir uns mit den Perspektiven und dem Handeln der historischen Akteur*innen auseinander; diskutieren, wie es zum Pogrom kommen konnte und welche Auswirkungen dieses Kapitel der Rostocker Stadtgeschichte bis heute hat. Wir beschäftigen uns uns mit der gegenwärtigen Erinnerungskultur und kommen darüber ins Gespräch, wie ein angemessener gesellschaftlicher Umgang mit dem Ereignis aussehen sollte. Der Stadtrundgang ist interaktiv gestaltet und bezieht historische Originaldokumente ein.

Anmeldung & mehr Infos unter: lichtenhagenarchiv@soziale-bildung.org 

Die betroffenen Geflüchteten des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen 1992. Bericht aus einem Forschungsprojekt

Datum: 12. Juli 2022
Uhrzeit: 17:15 - 18:45
Ort: hybrid, im Rahmen der aktuell geltenden Hygieneregeln

Im Rahmen der interdisziplinäre Vortragsreihe im SoSe 2022 an der Universität Rostock: Perspektiven aus der Wissenschaft auf 30 Jahre Lichtenhagen 1992

Referierende: Stefanie Oster und Johann Henningsen sind
Mitarbeiter*innen des Dokumentationszentrum „Lichtenhagen im Gedächtnis“. Als
Teil von Soziale Bildung e.V. wird das Dokumentationszentrum seit 2015 von der
Stadt Rostock gefördert und arbeitet mit einem Archiv sowie Informations- und
Vermittlungsangeboten zum Pogrom in Rostock-Lichtenhagen. Mehr Informationen unter: lichtenhagen-1992.de

Anmeldung: via Mail an vielfalt@uni-rostock.de Johanna Schmidt, Vielfaltsmanagement

Mapping von rassistischen Übergriffen

Startdatum: 22. August 2022
Enddatum: 27. August 2022
Ganztägiges Event
Ort: JAZ e.V. Lindenstr. 3b 18055 Rostock
Ausstellung

Projektion Mapping von rassistischen Übergriffen an JAZ-Aussenwand

30. Jahrestag der Ermordung von Dragomir Christinel

Datum: 13. März 2022
Uhrzeit: 14:00 - 16:00
Ort: Rathaus in Ribnitz-Damgarten
Gedenken

Kranzniederlegung und Gedenken

organisiert von AJZ Kita Ribnitz-Damgarten, Pro Bleiberecht



Wir erinnern gemeinsam an Dragomir Christinel. Wir erinnern am Rathaus in Ribnitz-Damgarten an der Gedenktafel für den Todesmarsch der Frauen aus dem KZ-Außenlager Barth, denn rassistische Gewalt hat in Deutschland eine lange Kontinuität. Erinnern heißt verändern.

Anschließend laden wir zum Beisammensein und der Enthüllung eines Gedenk-Graffitis am AJZ Kita ein.

Forderungen von Pro Bleiberecht und AJZ Kita

  1. Errichtung und Finanzierung eines Gedenkorts von kommunaler Seite. Kommunale Politik muss an den schrecklichen rassistischen Mord erinnern und ihn aufarbeiten. Die Errichtung eines öffentlichen Gedenkortes kann hier der Anfang eines Prozesses sein.
  2. Einbezug von Angehörigen, Familie und Zeitzeug:innen von Dragomir Christinel in die Planung des Gedenkens und Anerkennung ihrer Forderungen aus Betroffenenperspektive.
  3. Etablierung einer jährlichen Gedenkveranstaltung an dem zu errichtenden Gedenkort. Als Erinnerung und Mahnung, als Zeichen gegen Neonazis und rassistische Gewalt, als Zeichen für die Würde eines jeden Menschen - unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus.

Wer war Dragomir Christinel?

Bis heute ist kaum etwas über das Leben von Dragomir Christinel bekannt. Eine der Ursachen dafür liegt im gesellschaftlichen Rassismus. Weder in der zeitgenössischen Berichterstattung zum Mord noch im folgenden Strafprozessen spielte Dragomir Christinel als Person eine Rolle.

Eine der beiden Ausnahmen ist eine Reportage der taz. Wenige weitere Informationen erhalten wir aus einem Beitrag von Spiegel TV, in dem ein Freund und Mitbewohner aus der Unterkunft erzählt. Dragomir Christinel wurde am 4. April 1973 im rumänischen Bistrița geboren. In der Dokumentation erfahren wir außerdem, dass Christinel wenige Wochen zuvor sein erstes Weihnachten in der Bundesrepublik feierte und gerne an Autos schraubte. Er lebte seit Dezember 1991 als rumänischer Asylsuchender in Rostock. In Saal war er zu Besuch bei Freunden. Teil des Films ist auch das einzige Foto, das wir von Dragomir Christinel kennen.

Mehr Kontext und Infos:

http://bleiberecht-mv.org/de/2022/02/22/dragomir-christinel/